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PS:

Dienstag, 11 Uhr, erste Therapiestunde.
15.11.07 22:23


Nachteile im Leben

Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, dann startet ein jeder Mensch allein ins Leben, versucht zu erkunden, zu verstehen und für sich selbst einen Sinn und eine ordnende Struktur zu schaffen. Es ist ein wenig wie eine Blume, die ihm Frühling ihre Zarten Spitzen an die Oberfläche reckt. Die Anfänge sind zaghaft, angsterfüllt und bezaubernd unsiche. Doch im Laufe der Jahre gewinnt man dann entweder an Reife, oder an oberflächlicher Arroganz und wird unvorsichtiger.

Genau das bricht uns Menschen in manchen Fällen sprichwörtlich das Genick. Denn damals, so unsicher, klein und hilfsbedürftig, waren wir da nicht einander alle ein gutes Stück wichtiger? Die augenscheinliche Selbststänisigkeit, lässt uns nicht manchmal kostbare und weiterhin willkommene Hilfe verlieren, nein, vielmehr in die Flucht schlagen? Und dann ist ein Mensch weg. Und man steht da - stumm und voller Selbstvorwürfe.

Ich weiß nicht, ob ich meine Gedanken und ursprüngliche Intention herausarbeiten konnte, aber..

.. du fehlst mir.

 ...noch 39 Tage bis Weihnachten...

15.11.07 21:53


Grundsatz

Ich setze mich heute mit der Frage auseinander, was man tun sollte, wenn man weiß, dass und wie sehr andere Menschen durch Dinge, Taten und Worte verletzt werden. Nicht von einem selbst, sondern durch einen zentrierten Punkt im Umfeld. Soll man einschreiten? Sich einmischen?

Ich Idealist glaube eben, etwas ändern zu können? Sollte ich voranpreschen? Die Verletzung ist so konstant, jeder unbewusste Schlag nicht minder schwach als der davor. Bei jedem lauten Wort, sobald sich die Stimme erhebt will ich losrennen, schreien und mich schützend in die Bahn werfen. Doch ich schätze, es wäre nicht angebracht.

Keine Sorge übrigens, ich weiß, dass mir niemand von euch darauf antworten kann. Und ich vermute, ich muss das für mich selbst entscheiden. SO wie jeder Mensch in dieser Lage.

Meine Energie stecke ich derzeit in die Schule, diverse Referate und Klausuren stehen schließlich bekanntermaßen an. Und am Donnerstag startet mein Baby, es geht in die erste Runde: Schülerzeitung for president!

 Noch 49 Tage bis Weihnachten..

5.11.07 21:10


Ich und ich - Stark

Ich bin nicht der, der ich sein will
und will nicht sein, wer ich bin
mein Leben ist das Chaos
schau mal genauer hin

[...]


Und du glaubst, ich bin stark und ich kenn den Weg
du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht
du denkst ich hab alles im Griff
und kontrollier was geschieht
aber ich steh nur hier oben und sing mein Lied

ich bin dauernd auf der Suche
und weiß nicht mehr wonach
[...]
niemand sieht mir an wie verwirrt ich wirklich bin
es ist alles nur Fassade schau mal genauer hin

[...]

stell dich mit mir in die Sonne
oder geh mit mir ein kleines Stück
ich zeig dir meine Wahrheit für einen Augenblick
ich frage mich genau wie du, wo ist hier der Sinn
mein Leben ist ein Chaos
schau mal genauer hin

3.11.07 14:12


Gefühle

Gefühle sind wie empfindliche und zerbrechliche Kristalle - zerbrechen sie, zerschneiden sie dein Innerstes, deine Seele..
29.10.07 22:02


Fehler?

Ist es womöglich ein elementarer Fehler, wenn man in seinem Leben als Berufsziel Kommunikationswissenschaftlerin ansteuert und schon ein einfaches Gespräch mit der eigenen Schwester zwangsweise eskaliert?

Ich bin es Leid, mir die Tränen von der Wange wischen zu müssen. Ich hatte grade noch meinen Schatz um mich herum und schaute mit guter Laune noch mal eben ins Wohnzimmer, um noch eine Frage zu stellen, als meine Mutter mir verkündete, dass die Familie ein Problem habe. Abgesehen davon, dass sich mir augenblick die Frage: "Ach, eins nur?" stellte, wartete ich erstmal ab. Und kam der Grund:

Ich sei so unumgänglich in Bezug auf meine Schwester. Wütend, aggressiv und verständnislos. Und ich solle lieber netter sein, denn immerhin ziehe sie in einem Jahr aus und ich werde sie dann mit Sicherheit sehr vermissen. Und Sabrina freue sich doch die ganze Woche auf die schönen zwei Stunden beim Abendessen mit uns, weils bei ihr zu Hause immer so schlimm sei.
Ach ja, meine Schwester wolle meinetwegen auch nicht mit zum Diplom.

Und ich höre zu, gucke aufmerksam und lasse mir nicht anmerken, dass eine wetere Welt des Vertrauens und der Liebe zu meinen Eltern in mir bricht. Sabrinas Wohl steht über meinem. Willkommen Realität.

24.10.07 21:12


Farin Urlaub - Alle Dasselbe

Und alles, was wir so anstellen, um anders zu sein,
als die anderen, ist nichts als Schein,
und ich sah ein:

Wir wollen alle mehr oder weniger dasselbe,
seit es Menschen gibt -
'nen Platz an der Sonne, genug zu essen, ein Bett,
und Jemanden, der uns liebt.

Wie weit geht Originalität,
subkulturelle Identität,
und wo wir grade beim Thema sind, wüsste ich gern mal,
sind Fremdworte in Rockmusik legal,
oder wirkt das zu rational?

Es gibt so viel, was wir begehren,
weil wir so gerne was Besonderes wären.
Ich glaub, ich gründe 'nen Verein,
da darf kein Anderer hinein.

Ganz egal, was du tust, ganz egal, wer du bist,
die einfache Wahrheit ist:

Wir wollen alle mehr oder weniger dasselbe,
seit es Menschen gibt -
genug Vitamine, frisches Gemüse, kein Fett,
und Jemanden, der uns liebt,
Jemanden, der uns liebt,
Jemanden, der uns wirklich liebt und nicht nur so tut,
wenn es das wirklich gibt,
dann ist das wirklich gut.

Wir wollen alle mehr oder weniger dasselbe,
seit es Menschen gibt -
'nen Platz an der Sonne, genug zu essen, ein Bett,
und Jemanden, der uns
das Frühstück ans Bett bringt und abends ein Lied singt,
'nen MP3-Player mit alles von Slayer,
natürlich gebührlich und gar keine Frage,
'ne riesengigantische Mega-Anlage,
und Breitband und Breitwand und HiFi und Highclass,
von allem das Beste und immer nur Vollgas,
'nen mattschwarzen Wagen, schön tief und schön breit,
und die Nachbarn sollen bitteschön platzen vor Neid.
23.10.07 19:12


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